28.02.2020 - Junge Union Württemberg-Hohenzollern fordert: Erhalt des Bodensee-Airports

Immer wieder schreibt der Bodensee-Airport in Friedrichshafen rote Zahlen und fährt keine Ge-winne ein. Die Junge Union fordert aber dennoch den Erhalt des Flughafens. Bei einem Gespräch mit Flughafengeschäftsführer Claus-Dieter Wehr und Bereichsleiter für Marketing und Kommuni-kation Andreas Humer-Hager machte sich der Bezirksvorstand der JU Württemberg-Hohenzollern am vergangenen Dienstagabend ein eigenes Bild der Lage. Die zwei Herren zeigten sich motiviert für die Zukunft und verwiesen auf eine gute Grundlage vor Ort. Wie verwurzelt der Flughafen in der Vierländerregion am Bodensee ist, zeigen die engen Bezie-hungen zu den lokalen Unternehmen. Bei Gesprächen mit Airlines über neue Strecken werden stets die örtlichen Firmen mit einbezogen. Zu den Gesellschaftern gehören hier neben der Stadt Friedrichshafen, dem Bodenseekreis, sowie dem Land Baden-Württemberg unter anderem auch namhafte Unternehmen aus der Region, wie ZF Friedrichshafen AG, Technische Werke Friedrichs-hafen GmbH oder Luftschiffbau Zeppelin GmbH. Nicht zuletzt auch, da der Flughafen auf ein moderates und vor allem nachhaltiges Wachstum setzt, hält die Junge Union den Friedrichshafener Flughafen für eine wichtige Säule in der Infra-struktur der Region. Die aktuellen Zahlen sehen zwar nach dem erneuten Passagierrückgang im Jahr 2019 nicht besonders gut aus, dennoch stehen die Zeichen für die Zukunft nicht schlecht. Im-merhin ist es gelungen im vergangenen vermeintlich schlechten Jahr, sechs zusätzliche Airlines an den Flughafen zu holen. Die Insolvenz der Germania, die für den Flughafen unverschuldet ein schwerer Schlag war, konnte so größtenteils aufgefangen werden. JU Bezirksvorsitzender Matthäus Bürkle verweist auf den lokalen Nutzen: „Für uns im oberschwä-bischen Raum ist der Bodensee-Airport unser kleines Tor zur Welt und wertvoll für die gesamte Region – auch da er wichtiger Partner für die lokalen Unternehmen ist.“ Die Junge Union positio-niert sich klar hinter dem Bodensee-Airport und fordert den Erhalt – auch in schweren Zeiten.

27.09.2019 - Matthäus Bürkle ist neuer Vorsitzender

Die Junge Union Württemberg-Hohenzollern hat mit Matthäus Bürkle einen neuen Bezirksvorsitzenden. Die Delegierten wählten den 23-jährigen Verwaltungswirt aus Bad Wurzach mit 85% zum Nachfolger von Fabian Kemmer, der aus beruflichen Gründen nicht mehr antrat. Bürkle ist zuvor Kreisvorsitzender der Jungen Union Ravensburg gewesen und betont: „Für mich steht ein enger Dialog mit all unseren Mitgliedern im Mittelpunkt. Ob analog oder digital, die Junge Union muss Mitmachverband für jeden werden“.

Inhaltlich setzten die rund 100 Delegierten und Gäste sich mit dem Leitthema „Nachhaltigkeit“ auseinander. Für die Junge Union sind ehrgeizige Ziele in der Klimapolitik, zur Bewahrung der Schöpfung wichtig. Dabei möchte der Bezirksverband eine Brücke zwischen Ökologie und Ökonomie schlagen und WIn WIn Situationen für Mensch und Natur schaffen.
Diskutiert wurde am Bezirkstag in drei unterschiedlichen Workshops und mit vielen tollen Referenten. Unter anderem konnte er Bezirksverband auf seinem Bezirkstag zahlreiche Gäste begrüßen. Neben Mandatsträgern aus Württemberg-Hohenzollern, dem CDU-Bezirksvorsitzenden Thomas Bareiß MdB und Staatsministerin Widmann-Mauz MdB konnte die JU Württemberg-Hohenzollern, auch den JU Landesvorsitzenden Philipp Bürkle und Andreas Jung MdB, Verfasser des Klimaprogramms der CDU/CSU Fraktion als Hauptredner gewinnen.

Bei den weiteren Wahlen wurden zu den stellvertretenden Bezirksvorsitzenden Katharina Burger (Sigmaringen), Valérie Neumann (Reutlingen) und Gordian Schwarz (Alb-Donau Ulm) gewählt. Pressereferent wurde Lukas Felder (Reutlingen). Leonhard Hess (Bodensee) bleibt Internetreferent, die Finanzgeschäfte erledigt zukünftig Timo Baljer (Ravensburg). Neue Schriftführerin ist Cornelia Hohmann (Tübingen). Für die Ämter zur Bildungsreferentin wurde Petra Maier (Bodensee) und Björn Riede (Zollernalb) als Mitgliederreferent gewählt.

Zu Beisitzern wurde Ferdinand Lauer (Ravensburg), Julian Tschenett (Alb-Donau Ulm), Sarah Roggenkamp (Alb-Donau Ulm), Henry Frömmichen (Alb-Donau Ulm), Maik Traub (Sigmaringen), Lukas Schwabenthan (Zollernalb), Jannik Kleinmann (Zollernalb), Timo Plankenhorn (Reutlingen), Florian Nussbaumer (Biberach) und Lukas Bammert (Biberach) gewählt.