Bezüglich der aktuellen Debatte über weitere Lockerungen der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg und den am Freitag stattfindenden Koalitionsausschuss, machen unser Landesvorsitzender, Philipp Bürkle und der Beisitzer im Landesvorstand der Jungen Union, Simon Gollasch, deutlich:

„Wir fordern als Junge Union Baden-Württemberg, dass der Aufenthalt im öffentlichen Raum von bis zu zehn Personen, unabhängig von ihrem Hausstand, wieder möglich ist.

Derzeit ist es zwei Hausständen möglich, egal in welcher Anzahl, sich gemeinsam zuhause oder im öffentlichen Raum zu treffen. Dennoch ist es weiterhin drei Freunden aus unterschiedlichen Haushalten untersagt, im Wald wandern zu gehen. Dies soll nach derzeitigem Stand auch bis einschließlich 14. Juni so bleiben. Dabei ist sowohl die Infektionsgefahr bei Freizeitaktivitäten an der frischen Luft gering, als auch die Nachverfolgung eventueller Infektionsketten im Freundeskreis problemlos möglich.

Wir fordern daher, dass die Kontaktbeschränkungen in der Corona-Verordnung schnellstmöglich dahingehend modifiziert werden, dass nicht mehr allein die Zahl der Haushalte maßgeblich ist, sondern auch die zulässige Zahl der anwesenden Personen insgesamt erhöht wird. So kann den Bürgerinnen und Bürger ein weiteres Stück Normalität zurückgegeben werden. Die Menschen im Land sind durch die ständigen Lockerungen und Änderungen der Corona-Verordnung zurecht verwirrt. Deshalb benötigen wir ein einheitlicheres und übersichtlicheres Konzept, das auch weiterhin den nötigen Infektionsschutz bietet, bei dem aber die Allgemeinheit nicht den Überblick verliert.“

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