Jugend und Bildung


Die Junge Union Baden-Württemberg versteht sich als politisches Sprachrohr der jungen Generation und setzt sich daher intensiv für deren Interessen ein. Eines unserer Projekte war der "Führerschein mit 17". Ohne den unermüdlichen Einsatz und die konsequenten Forderungen der JU wäre der Modellversuch des Begleiteten Fahrens ab 17 nicht – oder erst deutlich später – eingeführt worden. Vor Ort setzen sich unsere Mitglieder für die unterschiedlichsten Themen ein – etwa Nachtbusse, Jugendhäuser oder Sicherheit an den Bahnhöfen.

Für uns hat sich hier das gegliederte, durchlässige Schulsystem Baden-Württembergs bewährt. Wir setzen darauf, jeden Schüler individuell so gut wie möglich zu fördern. Dagegen setzt die Gemeinschaftsschule auf Gleichmacherei, die an der Realität vorbeigeht.

Schulstandorte – auch im ländlichen Raum –sollten soweit wie möglich erhalten werden, z.B. durch Kooperationen von Haupt- und Realschulen. Auch ein vermehrter Einsatz von Schulsozialarbeitern wird von der Jungen Union befürwortet.

Damit die Schule die Schüler besser auf das Leben vorbereitet, setzen wir uns für eine Stärkung des Wirtschafts- und des ITG-/Informatikunterrichts – womöglich durch grundständig ausgebildete Informatiklehrer unterrichtet – ein. Außerdem wollen wir, dass Schulen Schritt für Schritt mit E-Tafeln, Laptop- und Tabletklassen ausgerüstet werden,die die konventionellen Lernmaterialien ergänzen. Deshalb müssen Lehrkräfte verstärkt im Bereich der Medien fortgebildet werden. Wir wollen einen modernen Unterricht in Medienkompetenz, um Schüler auch im kritischen Umgang mit neuen Medien zu schulen und sie so auf die Berufswelt vorzubereiten. Die fachliche Bildung und die Vermittlung von Allgemeinwissen darf darunter jedoch nicht leiden. 

 

© Junge Union Baden-Württemberg