Rentenpolitik


Durch die demographische Bevölkerungsentwicklung steht die gesetzliche Rentenversicherung mit Ihrem "Generationenvertrag" vor dem Aus. Bei einer Verschiebung des Verhältnisses von Beitragszahler zu Rentenempfänger von 3 : 1 hin zu 1,4 : 1 im Jahr 2050 ist das System der Umlagefinanzierung hoffnungslos überfordert.
Der gesetzliche Renteversicherungsbeitrag von 19,4% reicht heute bereits nicht mehr aus um die Ansprüche auf Altersrente zu leisten.
Durch die Umstellung auf die "Integrierte Kapitalstock- und Ausfallrente" wird gewährleistet, dass Renten deutlich über der Armutsgrenze und dem Sozialhilfeniveau liegen und mehr Generationengerechtigkeit entsteht.
Bei gleichzeitiger Absenkung des Beitragssatzes werden die Lohnnebenkosten für den Arbeitgeber verringert, was zu einer Stärkung des Standortes Deutschland unter dem Gesichtspunkt der "Arbeitskosten" führt.


Wir fordern:

  • Schaffung eines Zwei-Säulen-Rentensystems, bestehend aus privater und staatlicher organisierter Regelaltersrente 
  • Abschaffung der umlagefinanzierten Regelaltersrente
  • Umstellung der Rentenversicherungsstruktur über 30 Jahre
  • Schrittweise Absenkung des Versicherungsbeitrags
  • Durch Beitragsabsenkung, die bestehenden und kommenden Rentenanwartschaften zurückfahren
  • Kapitalstockverfahren
  • Einführung der nachgelagerten Besteuerung der Renten
  • Steuerbefreiung der privaten Beiträge aus Lohn und Gehalt
  • Privater Rentenbeitrag mindestens 8,5% vom Bruttoverdienst
© Junge Union Baden-Württemberg