Facebook

Junge Union Baden-Württemberg

Landesgeschäftsstelle

Hasenbergstraße 49b
70176 Stuttgart

Telefon: 0711 / 66904 - 53
Telefax: 0711 / 66904 - 45
E-Mail: lgs (a)ju-bw·de

06.01.2012

JU und SU fordern: CDU muss Partei der Generationengerechtigkeit und bei Rente mit 67 standhaft bleiben

CDU-Nachwuchs und Senioren Union schließen die Reihen bei Diskussion um Rente mit 67 und kündigen Generationengipfel an


Foto: Peter Bast / pixelio.de

Zur aktuellen Debatte um die Verlängerung der Lebensarbeitszeit und die Rente mit 67 äußern sich nun auch die größte politische Nachwuchs- und die größte politische Seniorenorganisation in Baden-Württemberg, Junge Union und Senioren-Union und kritisieren Kritiker aus den eigenen Reihen. 
 
Prof. Dr. Wolfgang Frhr. v. Stetten, Landesvorsitzender der Senioren Union in Baden-Württemberg und stv. Bundesvorsitzender der mit rd. 57000 Mitgliedern zweitgrößten Vereinigung in der CDU Deutschlands, sowie Nikolas Löbel, Landesvorsitzender der Jungen Union im Land, erklären hierzu am Freitag (6. Januar): 
 
"Aus Sicht der Senioren-Union und der Jungen Union Baden-Württemberg ist am Jahreswechsel 2011/12 mit dem ersten Schritt zur Verlängerung der Lebensarbeitszeit ein wichtiger Abschnitt zur Bewältigung des demografischen Wandels erreicht worden. Der Einstieg in die Rente mit 67 ist die logische und richtige Konsequenz aus der Tatsache, dass wir heute eine erfreulich längere Lebenserwartung haben und demzufolge länger Altersbezüge bekommen. Richtig ist auch, dass diese Anpassung der Lebensarbeitszeit nicht abrupt, sondern schrittweise bis zum Jahre 2029 geschieht. Es ist ein erster richtiger Schritt. Weitere, gerade in Sachen Ertüchtigung des Arbeitsmarktes für Ältere, damit tatsächlich alle bis 67 arbeiten könnten, müssen folgen", so der Landesvorsitzende der Senioren-Union und stellv. Bundesvorsitzende Prof. Dr. Wolfgang Frhr. von Stetten und JU-Chef Nikolas Löbel. 
 
Mit deutlichen Worten wenden sich die beiden Organisationen gegen kritische Stimmen – auch aus eigenen Reihen – die die Neuregelungen infrage stellen.  Eine "unheilige Allianz" mit "populistisch motivierten" Forderungen der Opposition sei wenig zielführend.  
"Es wäre fatal, mit der Rente mit 67 und der damit verbundenen Generationengerechtigkeit erneut ein fest mit der CDU verbundenes Thema über Bord zu werfen. Manche politische Entscheidungen tun weh, sind aber richtig und müssen daher konsequent verfolgt werden", mahnen der Senioren-Unions-Vorsitzender von Stetten und JU-Chef Löbel.
 
Rente mit 67 ein starkes Signal an Jung und Alt

Stetten sieht in dem jetzt erfolgten Einstieg auch ein Signal an die nachwachsende Generation, diese nicht über Gebühr mit den Auswirkungen der Altersentwicklung zu belasten. "Und dieses Signal ist ein gutes Zeichen an die jungen Menschen in unserem Land und gut im Sinne der Generationengerechtigkeit", so Löbel.

Nicht zufrieden zeigen sich die Vertretung der jungen und älteren Generation in der CDU mit den "bislang noch unzureichenden" Möglichkeiten, wirklich bis 67 arbeiten zu können. "Hier bedarf es noch weiterer Anstrengungen von Politik und Arbeitgebern hin zu adäquaten Lösungen. Auch wenn der Beschäftigungsanteil Älterer erkennbar zugenommen hat, gibt es auf diesem Sektor noch viel zu tun", betonen die Chefs der Senioren und Jungen Union in Baden-Württemberg. 
 
Generationengipfel am 21. April zum Thema Generationengerechtigkeit und Europa
Mit ihrer gemeinsamen Erklärung folgen die Senioren und der CDU-Nachwuchs des zweitgrößten CDU-Landesverbandes in Deutschland dem Beispiel ihrer Kollegen aus Rheinland-Pfalz.
"Das Thema Generationengerechtigkeit spielt für unsere beiden Organisationen eine wesentliche Rolle. Es ist aber auch unsere Aufgabe den Dialog der Generationen zu fördern. Gerade bei spannenden Themen wie der Zukunft Europas müssen Ältere und Jüngere gehört werden und sich gemeinsam artikulieren. Hierzu soll unter anderem ein Generationengipfel beider Vereinigungen in Baden-Württemberg am 21. April 2012 beitragen. Dies wird ein starkes Zeichen dafür sein, dass die CDU die Partei der generationenübergreifenden Politik ist und bleibt", so von Stetten und Löbel abschließend.

Teilen