13.09.2017

Die JU Baden-Württemberg trauert um ihren Gründungsvorsitzenden Dr. Heiner Geißler


„Heiner Geißlers Verdienste in der Jungen Union gehen weit über die Gründung der JU-Verbände auf Kreis- und Landesebene hinaus. Er war immer ein streitbarer, querdenkender Mahner, der die JU nach vorne gebracht hat. Wir werden unserem ehemaligen Landes- und Bezirksvorsitzenden immer ein ehrendes Andenken bewahren. Geißler hat unseren Verband, unsere Politik in JU und CDU ganz entscheidend geprägt. Wir verlieren mit ihm einen herausragenden Politiker und Menschen“, sagten der Vorsitzende der JU Baden-Württemberg, Nikolas Löbel und der Vorsitzende der JU Württemberg-Hohenzollern, Philipp Bürkle. „Unser Mitgefühl und unsere Gedanken sind jetzt bei der Familie und den Angehörigen von Heiner Geißler“, so die Vorsitzenden.

Geißler wurde 1963 zum Vorsitzenden des ehemaligen Landes- und heutigen Bezirksverbandes Württemberg-Hohenzollern gewählt und führte seit dem gleichen Jahr als geschäftsführender Vorsitzender die Arbeitsgemeinschaft zur Schaffung eines gemeinsamen JU-Landesverbandes Baden-Württemberg. 1966 wurde Heiner Geißler auf der ersten gemeinsamen Landesdelegiertenkonferenz der vier Landesverbände, die den heutigen Bezirksverbänden Nordbaden, Südbaden, Nordwürttemberg und Württemberg-Hohenzollern entsprechen, zum gemeinsamen Landesvorsitzenden der vier Verbände gewählt. Dieses Amt hatte er, wie auch das Amt des südwürttembergischen Landesvorsitzenden, bis zu seiner Berufung als Staatsminister in die rheinland-pfälzische Landesregierung im Jahr 1967 inne. Er trug maßgeblich dazu bei, dass am 21./22. Februar 1970 der heutige JU-Landesverband Baden-Württemberg gegründet werden konnte. „Wir verstanden uns als Avantgarde der CDU: europäisch, überkonfessionell, antinationalistisch, modern mit ethischem Anspruch“, berichtete Heiner Geißler 2010 in einem Interview mit der Jungen Union Baden-Württemberg rückblickend über die Gründung des Landesverbandes.


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